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Besuch im "Golddorf" Bernried"

Mit Privatautos fuhren wir am Samtagnachmittag nach Bernried. Bürgermeister Josef Steigenberger erwartete uns im Klosterhof zur Führung. Die erste Besiedelung fand wahrscheinlich schon im 8. Jahrhundert statt. Urkundliche Erwähnungen fehlen für jene Zeit.  Pero, der erste Siedler, gab dem Ort seinen Namen und Bernried gehört wahrscheinlich zu den ältesten Siedlungen am Würmsee.

 

Vom Treffpunkt im Klosterhof gingen wir in die Kirche St. Martin, die von den Augustiner-Chorherren genutzt wurde. Danach besichtigten wir die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt. Wegen der vielen Wallfahrer wurde an die Kirche die Gruftkapelle angebaut. Die Kirche mit Friedhof und Klosterrichterhaus wird 1830 durch Kauf Eigentum der Gemeinde. In diesem Friedhof müssen die ursprünglichen Grabsteine erhalten bleiben.

 

Das Schönste beim Spaziergang durch den alten Dorfkern waren die kleinen Wege und engen Straßen. Die Hausgrundstücke dürfen nicht bebaut werden. Zwei große Parks und mächtige Bäume im gesamten Dorfgebiet machen Bernried zum Baumdorf. Maler und Musiker weilten immer und auch heute noch im Dorf.

 

Bernried bekam 1983 die Silbermedaille beim Bundesentscheid "Unser Dorf soll schöner werden". 2005 wagte die Gemeinde erneut die Teilnahme am Wettbewerb und bekam 2007 die Goldmedaille im Bundesentscheid. Dies wurde gebührend im Sommerkeller, der zu einem Veranstaltungszentrum umgebaut wird, gefeiert. Über dem Keller liegt die neue Gemeindeverwaltung, ein moderner Bau.

 

Durch das schöne Wetter und die hervorragende Führung von Bürgermeister Josef Steigenberger wurde der Besuch in Bernried ein Erlebnis für unsere Gruppe. Zum Ausklang trafen wir uns im Gasthof Steidl in Bauerbach.

 

 

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